Neue EMPCO Richtlinie - Wie wir unsere Produktkommunikation weiterentwickeln

Neue EMPCO Richtlinie - Wie wir unsere Produktkommunikation weiterentwickeln

„Nachhaltig“, „umweltfreundlich“ oder „grün“ – Begriffe wie diese begegnen uns im Alltag und in der Werbung ständig. Doch was genau steckt eigentlich dahinter?

Genau hier setzen neue europäische Vorgaben an. Verbraucher sollen künftig noch besser vor irreführenden Umweltaussagen und sogenanntem Greenwashing geschützt werden. Für Unternehmen bedeutet das: Aussagen über ökologische Eigenschaften von Produkten müssen noch genauer betrachtet und möglichst konkret, nachvollziehbar und belegbar kommuniziert werden.

Für uns bei MAGNA sweets war das Anlass, unsere eigene Kommunikation einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

 

Was steckt hinter den neuen Vorgaben?

Die Europäische Union verschärft die Anforderungen an Umweltaussagen in der Werbung. Pauschale Begriffe wie „umweltfreundlich“, „klimafreundlich“ oder „nachhaltig“ können einen sehr umfassenden Eindruck vermitteln, ohne deutlich zu machen, auf welche konkrete Eigenschaft eines Produktes sich die Aussage eigentlich bezieht.

Künftig kommt es daher noch stärker darauf an, genau hinzusehen: Welche Eigenschaft ist gemeint? Worauf basiert die Aussage? Und lässt sie sich nachvollziehbar belegen?

Für die Produktkommunikation bedeutet das vor allem eines: weniger pauschale Versprechen und mehr konkrete Informationen.

 

Jede Menge Arbeit hinter den Kulissen

Was nach einer kleinen sprachlichen Anpassung klingt, war für uns ein umfangreiches Projekt.

In den vergangenen Monaten haben wir unsere Produktkommunikation Schritt für Schritt überprüft. Dazu gehörten unter anderem unsere Kataloge, Produktbeschreibungen, Online-Inhalte und weitere Kommunikationsmittel.

Bestehende Aussagen wurden hinterfragt, Formulierungen angepasst und Produktinformationen konkretisiert. Wo bislang beispielsweise eine allgemeine Aussage zu den Umwelteigenschaften eines Produktes stand, sollen künftig möglichst konkrete Merkmale genannt werden.

Das können je nach Produkt beispielsweise Informationen zur Materialzusammensetzung, zur Recyclingfähigkeit einer Verpackung, zum Einsatz papierbasierter Lösungen oder zu vorhandenen Zertifizierungen sein.

Was bedeutet das für unsere Produkte?

Wichtig dabei: Nur weil sich eine Formulierung ändert, ändert sich nicht automatisch das Produkt dahinter.

Statt Eigenschaften mit einem einzelnen, weitreichenden Begriff zusammenzufassen, möchten wir genauer erklären, was ein Produkt oder eine Verpackung tatsächlich auszeichnet.

So werden Aussagen nicht nur nachvollziehbarer, sondern liefern auch unseren Kunden konkretere Informationen, die sie für ihre eigene Kommunikation nutzen können.

Vielleicht ist die eine oder andere neue Formulierung in unseren aktuellen Katalogen, auf unserer Website oder im Onlineshop deshalb bereits aufgefallen.

 

Transparenter kommunizieren

Für uns geht es bei der Überarbeitung nicht darum, möglichst „grün“ zu klingen. Im Gegenteil: Wir möchten dort, wo wir über Materialien, Verpackungen oder andere Produkteigenschaften sprechen, so konkret wie möglich sein.

Damit entwickeln wir auch unsere Produktkommunikation kontinuierlich weiter und passen sie an die sich verändernden europäischen Anforderungen an.

Denn am Ende gilt:

Weniger „grün“ zu klingen bedeutet nicht, weniger zu tun. Es bedeutet vor allem, genauer darüber zu sprechen.